Wie wär’s mit einer kalten Dusche?
Meinen ersten Blogpost widme ich der kalten Dusche, dem Kickstart in den Tag.
Ich komme immer wieder darauf zurück, denn nichts tut mir so unglaublich gut wie eine kalte Dusche. Doch nie war ich mir der Wirkung so bewusst wie jetzt: seit ich mit einer regelmäßigen Kundalini-Yoga-Praxis begonnen habe. Wer Kundalini Yoga praktiziert, kommt ums kalte Duschen nicht herum, denn so oft ist die Rede davon. Und zurecht, denn eine richtig ausgeführte kalte Dusche gibt einen wahren Energiekick und stärkt alle Systeme des Körpers.
Ich möchte nicht mehr darauf verzichten, denn ich fühle mich viel frischer und klarer und bin auch viel ausgeglichener als vorher.
Warum das so ist bzw. warum kalte Duschen so gut sind?
das gesamte Nervensystem wird gestärkt
das Drüsensystem aktiviert
Organe entgiftet
die Zellerneuerung gefördert
die Haut wird strahlend und jugendlich
das Immunsystem wird gestärkt
Kreislauf und Stoffwechsel werden angeregt
alle Energien stimuliert
& jede kalte Dusche stärkt Willenskraft und Selbstbewusstsein
Tricks, damit die kalte Dusche angenehmer ist
Trick #1 Wenn du das kalte Wasser auf der Haut spürst, wird dein Atem wahrscheinlich kürzer und flacher werden. Wenn der Atem flach ist, wird das unangenehme Gefühl noch stärker. Versuchst du stattdessen weiterhin tief zu atmen und die Ausatmung länger werden zu lassen, dann signalisierst du deinem Körper, dass alles in Ordnung ist und das kalte Wasser kann dir nichts anhaben.
Trick #2 Du kannst dich vor dem Duschen mit einer Trockenbürste massieren. Und zwar in kreisenden Bewegungen von den Füßen hoch zum Kopf. Das regt die Durchblutung und den Lymphfluss an. Danach öle deinen Körper mit Mandel- oder Kokosöl ein. Das Öl schützt dich vor der Kälte, regt die Entschlackung und Entgiftung über die Haut an und nährt diese dabei.
Die richtige Ausführung - Schritt für Schritt
Gehe nicht gleich mit dem ganzen Körper unter den kalten Wasserstrahl deiner Dusche, sondern starte Schritt für Schritt. Beginne mit den Füßen bzw. mit den Fußsohlen. Hier enden alle Nerven und du energetisierst über den kalten Wasserstrahl dein ganzes Nervensystem. Mache mit den Füßen und Unterschenkeln weiter und massiere dann mit dem linken Fuß den rechten Unterschenkel und Fuß und mit dem rechten Fuß die linke Seite.
Mache dann mit Fingern, Händen und Handgelenken weiter (ich schreibe unten, welcher Bereich für was steht).
Dann kommt das Gesicht, gefolgt von Nacken, Rücken, Schultern und Achseln. Massiere alles kräftig.
Dann kannst du das Wasser auf Brust, Herzzentrum und den Bauch prasseln lassen und hier ebenfalls alles gut massieren.
Der Wasserstrahl soll nicht direkt auf Genitalien und Oberschenkel treffen (in der Kundalini-Tradition heißt es, dass dies den Calcium-Magnesium Haushalt stört). Du kannst die Oberschenkel aber locker ausklopfen.
Trockne dich dann gut ab. Und auch wenn dir nach der kalten Dusche nicht mehr kalt sein wird, kuschle dich in wärmende Kleidung und starte in den Tag.
Was zu beachten ist:
Du solltest nicht eiskalt duschen, wenn du schwanger oder in den ersten drei Tagen deines Zykluses bist und auch nicht bei Fieber, rheumatischen Erkrankungen oder Herzbeschwerden.
Es wirkt nur wie beschrieben, wenn du nicht vorab warm geduscht hast.
Wasser zwischen Augenbrauen und Oberlippe stimuliert Energie.
Ein direkter eiskalter Wasserstrahl auf der Stirn macht müde (empfiehlt sich eher vor dem Zu-Bett-gehen als morgens).
Eiskaltes Wasser direkt auf die Unterarme gerichtet, wirkt heilend auf den Magen.
Direktes eiskaltes Wasser zwischen Ellbogen und 5 cm überhalb des Handgelenks stimuliert das Verdauungssystem. Der Bereich direkt überhalb des Handgelenks bezieht sich auf das Herz. Die Handgelenke selbst beziehen sich auf die Leber. Und die Fingerspitzen auf das Gehirn.
Ausprobieren lohnt sich!!! Danach lässt es sich wunderbar Yoga praktizieren.
xx eure Eva